Alpaka Fakten

Wir haben weitere Informationen und 30 Alpaka Fakten gesammelt, damit du bei deinem Referat in der Schule oder vor Freunden und Familien sehr gut über Alpakas Bescheid weißt! Wusstest du zum Beispiel, dass Alpakas ihre Kinder immer am Morgen bekommen? Nein, dann lies weiter unten, warum das der Fall ist.

Alpaka Fakten
Was wolltest du schon immer über Alpakas wissen? Was ist zum Beispiel an ihrer Wolle so besonders?
  1. Alpakas gibt es in 22 Farben – von schwarz bis weiß.
  2. Es gibt keine wilden Alpakas. Sie sind die domestizierte Version von Vicuñas.
  3. Sie sind mit Lamas verwandt, die wiederum von den Guanakos abstammen.
  4. Lamas werden hauptsächlich als Lasttiere eingesetzt wohingegen Alpakas wegen ihrer weichen Wolle aufgezogen werden.
  5. Alpakas sind die kleinsten Tiere der Kamelfamilie.
  6. Die durchschnittliche Schulterhöhe beträgt 91,4 cm.
  7. Sind sind 120 bis 225 cm lang.
  8. Ausgewachsene Alpakas wiegen zwischen 55 und 90 kg.
  9. Es gibt zwei Alpakarassen, das Huacaya und das Suri. Die Huacayas haben flauschiges Haar, ähnlich wie ein Teddybär. Die Suri haben langes, gewelltes Haar, das vom Körper herabhängt.
  10. Alpakas haben weiche Ballen an der Unterseite ihrer Füße, die sich nicht wie die Hufe eines Pferdes oder einer Kuh in den Boden eingraben. Sie sind sogenannte Schwielensohler und haben zwei Krallen.
Essen von Alpakas
Was essen Alpakas eigentlich? Sie sind 100% Pflanzenfresser, fressen nur Pflanzen und lieben Gras, das den Großteil ihrer natürlichen Nahrung ausmacht. Sie genießen auch Blätter, das Holz, die Rinde und die Stängel, die sie dank ihres Dreikammer-Magens leicht verdauen können, ähnlich wie bei Rindern und Schafen, die allerdings vier Mägen besitzen.
  1. Ähnlich wie Lamas sind Alpakas dafür bekannt, dass sie spucken, wenn sie sich über jemanden ärgern oder wütend sind. Unter Artgenossen erreichen sie weiten von bis zu 4m!
  2. Wenn sie sitzen, klappen sie ihre Beine unter den Körper, was den Transport sehr einfach macht.
  3. Wenn sie Gras fressen, schneiden sie die Spitze der Pflanze ab, anstatt sie an der Wurzel zu ziehen. Aus diesem Grund verwenden viele Bauern Alpakas wie einen Rasenmäher.
  4. Alpakas kommunizieren am ehesten über ihre Ohren, die Stimme und ihre Körperhaltung.
  5. Alpakamütter bekommen ihren Nachwuchs immer am Morgen. Wenn sie ihren Nachwuchs zu dieser Tageszeit bekommen, haben die Alpakafohlen den ganzen Tag Zeit, von der Sonne getrocknet zu werden. Dies ist nötig, da die Zunge der Alpakamütter festgewachsen ist und nur einige Zentimeter herausgestreckt werden kann.
  6. Alpakamütter können ihren Geburtstermin verschieben, um auf gutes Wetter „zu warten“. Dies ist sogar bis zu einem Monat möglich.
  7. Weibliche Alpakas haben eine Schwangerschaft von 11 Monaten. In der Natur lieft ihre Sterblichkeitsrate bei ca. 75%. In Zuchtbetrieben muss sehr häufig bei der Geburt assistiert werden, da die Tiere lange Hälse und Beine besitzen.
  8. Alpakas wurden von den Inkas vor mehr als 6.000 Jahren domestiziert. Sie wurden hauptsächlich wegen ihrer unglaublichen Wolle aufgezogen. Die Wolle ist für seine Qualität und seine elitären Eigenschaften bekannt. Aus der Wolle lassen sich sehr warme Socken und hochqualitative Bettdecken herstellen.
  9. Alpakas brauchen viel weniger Futter als die meisten anderen Tiere ihrer Größe. Im Durchschnitt nimmt ein Alpaka täglich zwei Pfund Heu mit etwa einer Tasse eines anderen Ergänzungsfutters auf. Ihre Nahrungsmenge entspricht ca. einem Zehntel von dem, was ein Pferd isst!
  10. Alpakas sind Pflanzenfresser und haben einen dreikammerigen Magen. Sie fressen meist Gras, aber es ist auch bekannt, dass einige von ihnen Holz, Rinde, Blätter und Stängel fressen.
Alpaka Weideland
Alpakas sind sehr energieeffiziente Tiere. Um 8 Alpakas halten zu können, benötigst du nur Weideland in der Größe von ca. 2 Fußballfeldern. Falls ihr einen großen Garten habt, steht einem eigenen Alpaka nichts mehr im Weg!
  1. Babyalpakas werden „Crias“ genannt und können bei der Geburt bis zu 20 Pfund wiegen.
  2. Nach Mohair gilt die Alpakwolle als die zweitstärkste natürliche Tierfaser. Die Alpakawolle ist der Wolle eines Schafes nicht ähnlich, außer der von Merino-Schafen. Sie wirkt thermoregulierend, sodass sie Temperaturen des Trägers ausgleicht. Sie enthält kaum Lanolin, was sie hypoallergen macht, und sie kann ohne hohe Temperaturen oder Chemikalien verarbeitet werden. Es ist allerdings wichtig, dass die Wolle durch heißes Waschen hygienisch sauber wird, damit sie frei von Milben ist und die Lanolin-Reste entfernt werden. So hohe Temperaturen halten andere Fasern kaum aus, was Alpaka-Faser einzigartig macht.
  3. Die Alpakawolle ist schwer entflammbar und wasserbeständig.
  4. Aufgrund ihrer engen genetischen Veranlagung können sich Alpakas und Lamas kreuzen. Der Nachwuchs, den sie erzeugen, ist als Huarizo bekannt.
  5. Alpakas sind dafür bekannt, dass sie einen gemeinsamen Kothaufen verwenden. Da sie lieber einen vorbestimmten Kothaufen benutzen, wurden viele Alpakas erfolgreich stubenrein gemacht.

Alpaka Dokumentationen

Hier findest du eine ausführliche Dokumentation über das Leben von Alpakas:

Die folgende Reportage wurde speziell für Kinder gedreht, um ihnen Wissen über Alpakas zu vermitteln.

  1. Alpakas summen, wenn sie neugierig, besorgt, zufrieden, gelangweilt, ängstlich, verzweifelt oder vorsichtig sind. Das Summen ist das häufigste Geräusch, das Alpakas machen.
  2. Wenn sie sich fortpflanzen, geben die Alpakamännchen eine einzigartige und kehlige Vokalisierung ab, die „Orgel“ genannt wird.
  3. Aufgrund ihrer geringen Größe benötigt man nur einen Hektar produktives Weideland, um bis zu 8 Alpakas zu versorgen.
  4. Alpakas werden schon seit vielen Jahren als Herdenschutztiere eingesetzt. Sie dienen dazu Schafsherden zu verteidigen. Befindet sich also ein Hund auf der Wiese, kann es sehr gut sein, dass sie diesen angreifen. Dies gilt auch für Katzen und alles in ähnlicher Größe.
  5. Alpakas können 20 Jahre alt werden und können in fast allen Klimazonen überleben.
  6. Während zufriedene Alpakas dazu neigen, zu summen, macht ein Alpaka, wenn es sich freundlich verhalten will, ein gackerndes oder klickendes Geräusch.

Wenn Sie noch mehr über Alpakas erfahren möchten und insbesondere Einblick in die Haltung, Pflege, Gesundheit und über die Faser der Wolle erhalten wollen, dann empfehle ich Ihnen das Buch „Warum Alpakas“ von Dr. Angelika Freitag.

Quellen

Für die Recherche unserer Alpaka Fakten haben wir auf folgende Quellen zurückgegriffen.